Mein Trainingskonzept

MeiSWING®

Bewegung kann man nicht neu erfinden. Letztendlich ist es die Anatomie unseres Körpers, welche unsere Bewegung bestimmt. Mehr als unsere Anatomie geht folglich nicht.

Wie man Bewegungen ausführt jedoch kann man konzeptionstechnisch festlegen. Es sind ganz bestimmte Prinzipien beim Abrufen von Bewegungen möglich und somit auch planbar. Je harmonischer diese Bewegungen aneinander gereiht werden, desto harmonischer und natürlicher fühlt sich dann auch ein Training an.

Das ist schon einmal eines der wichtigsten Kriterien für MeiSWING®, aber auch für alle anderen Kursangebote meiner Person. Ich möchte harmonische Bewegungszylen erzeugen und erreiche somit von ganz allein ein angenehmes Gefühl bei meiner Trainingsklientel. Wichtigstes Handwerkzeug für eine Trainerpersönlichkeit, welche nach meinem Konzept arbeiten möchte, ist ein felsenfestes Wissen über die funktionelle Anatomie des Menschen.

Trotz Anstrengung sollen meine Kunden nicht das Gefühl haben eine Höchstleistung abgeben zu müssen. Menschen mit dem unerschütterlichen Drang nach völliger Verausgabung möchte ich bremsen. Gerade die zweitere Menschengattung verwechselt zu gern GUT mit SCHLECHT und hat oft das Gefühl für ihren Körper verloren. Es scheint manchmal so, als wenn diese Menschen nur über die starke Beanspruchung noch in der Lage sind ihren Körper zu spüren. Mein Kurskonzept funktioniert wie eine unsichtbare Bremse für die Einen und eine unsichtbare Förderung für die Anderen. Dies ermöglicht in der Gruppe, trotz starker Inhomogenität eine Ebnung, welche durchweg als angenehm erlebt wird.

Mein Konzept hat aber dennoch stets übergeordnete Themen. Ich unterscheide ganz klar eine gesunde von einer kranken Klientel. Hierbei ist die erkrankte Klientel eine ganz besondere Herausforderung. Das Wissen wie man sich bei bestimmten Problemlagen bewegen sollte und vor allem in welchem Umfang, fällt einem nicht in den Schoß. Alles beginnt mit einem soliden medizinischem Hintergrundwissen und wird geformt durch ein verstehendes Verständnis für die resultierende Bewegung. In einem Einzelcoaching oder in einer Therapiesitzung ist eine Zusammenarbeit von Trainer/Therapeut und Klient nicht unbedingt schwer. Aber eine Gruppenkonstellation dauerhaft zu gestalten ist eine nicht zu unterschätzende Höchstleistung. Eine, die ich seit geraumer Zeit erfolgreich praktiziere. Absolute Grundveraussetzung ist Aufmerksamkeit bei der trainerischen Begleitung der Klientel und die Bereitschaft gewohnte oder logische Pfade im Training zu verlassen, um das Training immer mehr zu verfeinern. Genau hier bin ich überzeugt ein Alleinstellungsmerkmal zu besitzen.

In meinem Konzept ist die Trainerpersönlichkeit das Spiegelbild ihrer Teilnehmer. Dies setzt voraus, dass die Trainerpersönlichkeit auch spiegelbildlich die Gruppe anleiten kann. Das setzt besondere Fähigkeiten voraus, welche durchaus tagesform abhängig mal besser und mal weniger gut funktioniert. Schwierig wird es dann, wenn die Trainerpersönlichkeit alle anleitenden Funktionen auf einmal abrufen muß: ansagen, Countdown zählen, spiegelbildliche Seiten präsentieren und dann auch noch um Korrekturen bei den Teilnehmern zu bitten. Kommen hier dann auch noch koordinative Übungen hinzu, kann es bei einer Trainerpersönlichkeit mit mangelhaftem Können ihres eigenen Trainings schnell zur Überforderung kommen. Mit meinem Konzept zu arbeiten ist manchmal gar nicht so einfach. Die beste Grundlage ist die, dass man seine eigene Unfähigkeit durchaus zeigen sollte...nicht zuletzt das fördert eine ganz besondere Bindung zu den Kursteilnehmern. Die meisten Menschen wollen nämlich keine Überperson als Trainerpersönlichkeit!

Wir trainieren ausschließlich nur auf den Trampolinen der Firma bellicon®. Die besondere Weichheit dieser Trainingsgeräte garantiert uns eine volle Wirksamkeit der positiven physikalischen Kräfte, denen wir uns beim Training aussetzen. Es kommt zu keinen heftigen Vibrationen im Körper...so wie auf einer Vibrationsplatte. Es sind absolut keine Stöße in den Gelenken zu erwarten...so wie auf einem knallhart bespannten Aerobictrampolin. Die Bewegungen fühlen sich insgesamt sanft und harmonisch an. Die Endorphinausschüttung erfolgt fast ab der ersten Minute, es entsteht ein Glücks- und Freiheitsgefühl.

Im Konzept MeiSWING® wird niemals aktiv ein Sprung herbei geführt. Größere Bewegungen aus der Trampolinmatte heraus werden schwingend erzeugt. Dadurch vermeiden wir Schläge in die Gelenke hinein. Die Gelenkkapseln werden durch das Schwingen regelrecht massiert und geben so die Gelenkschmiere sehr effizient ab. Die Gefäße der Extremitäten werden durch das Muskelspiel, welches nahezu von ganz allein entsteht, durchgewalgt. Der Rückfluß des venösen Blutes und der Lymphe aus den Beinen wird somit effektiver. Auch nicht direkt beanspruchte Körperregionen erfahren einen positiven Einfluß. Letztendlich kann sich dem Schwingen nicht eine einzige Körperzelle entziehen, da alle Zellen dem Wechselspiel von Gravitationskraftverstärkung und Minimoment Schwerelosigkeit ausgesetzt sind. Der Stofftransport in die Zellen hinein  und aus den Zellen heraus wird forciert. Geht man einmal gedanklich durch alle Körperstrukturen ist festzustellen, dass der gesamte Körper von dieser schwingenden Benutzung der Trampoline enorm profitiert.

Wieso wissen so wenige Menschen vom Mini Trampolintraining?

Hier sind hauptsächlich 3 Gründe zu nennen:

1. Wer am lautesten schreit, bekommt auch die größte Aufmerksamkeit! Ja...Sie lesen richtig. Hat ein Konzeptentwickler tausende von Euros für ein umfassendes Marketing und verdammt gute Beziehungen, dann wird sein Konzept auch erfolgreich in die Welt hinaus getragen. Und da man diesen Konzeptentwickler dann immer wieder zitiert, kommt es tatsächlich auch zu kuriosen und oftmals falschen Feststellungen über die Wirkungen seines Trainings. Der Anbieter wäre verrückt, wenn er diese Falschaussagen korrigieren würde. Anders herum...hat ein Anbieter wenig Kapital für Marketing dümpelt er in einem Schattendasein der Großen und kommt oftmals nicht über seine Aktionsregion hinaus.

2. Man tut sich in Deutschland in der Schulmedizin schwer anzuerkennen, dass es auch Wege neben der klassischen und medikamentösen Therapie geben kann. Ohne den Nachweis wissenschaftlicher Studien kann man rein theoretisch alles behaupten, folglich müsste es wohl situierte Interessenten geben, welche wissenschaftliche Studien zum Thema Training auf dem hochelastischen Trampolin finanzieren. Zudem müssen die beteiligten Personen in der praktischen, wissenschaftlichen Arbeit perfekt geschult sein. Folglich bleiben positive Berichte von Trainierenden einfach nur Einzelfallerfolge ohne wissenschaftliche Bestätigung...man könnte auch sagen: Zufall.

3. Auslese kann man auch betreiben, indem man Menschen mit unsagbar viel Erfahrung und Wissen schlicht weg aus dem Bereich der Bewegung ausschließt, nur weil ihre staatlichen Berufe nicht zu einer manifesten Tabelle passen. Nach Auffassung der deutschen Krankenkassen kann kein Trainingsanbieter Bewegungskurse anbieten, wenn er keinen Beruf erlernt hat, indem die menschliche Bewegung einen großen Anteil der Ausbildung eingenommen hat. So haben bestimmte Persönlichkeiten nicht einmal ansatzweise die Chance ihre Konzepte unter das breite Volk zu mischen, da es etliche Menschen gibt, welche dieser Feststellung tatsächlich Glauben schenken. Welche Bandbreite jedoch an Fähigkeiten hier verloren geht, ist man sich anscheinend nicht bewusst.

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