Thema: gesundheitliche Störungen und Trampolintraining

Ein Trampolin in der Güteklasse "hochelastisch" - so wie es das bellicon® Trampolin auch wirklich und wahrhaftig ist, hat eine höchst interessante Arbeitsweise. Kommt die Matte ins Schwingen entspricht die Arbeitskurve einer perfekten Sinuskurve. Desto größer das Trampolin, desto harmonischer fällt diese aus.

Durch die besondere Elastizität der Trampolinmatte wird dieser Sinuskurvenaspekt noch einmal optimiert. Der Körper auf dem Trampolin macht diese harmonische Schwingung wie selbstverständlich mit. Das Innenleben des menschlichen Körpers reagiert hierauf mit ganz normalen Reaktionen.

Insgesamt folglich ist die Krafteinwirkung und die körperliche Reaktion sehr harmonisch...etwas, was unser Körper ausgesprochen gern mag. Besonders das Gehirn gerät hierbei ins Schwärmen und bedankt sich mit einer ordentlichen Portion körpereigener Glückshormone.

Soweit klingt alles sehr gesund und schön....aber was passiert, wenn der Körper auf dem Trampolin gar nicht gesund ist?

Ganz ehrlich...im tiefen Kern kann Ihnen das niemand beantworten, denn es hat noch niemand erforscht. Es liegen nur sehr spärliche Untersuchungsergebnisse aus wissenschaftlichen Studien vor. Deshalb kann man hier entweder aus Erfahrungen berichten oder logische Ableitungen anstellen.

Es ist also nichts in Stein gemeißelt möchte ich betonen...ich berichte aus Erfahrung:

 

Stoffwechselstörung - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) - TypII

Bei dieser Störung sind oftmals die Körperzellen gegen Insulin resistent geworden, sprechen also auf den Gast Glukose nicht mehr an und lassen diese nicht mehr in die Zellen. Der Hauptgrund für diese Erkrankung ist Bewegungsmangel in der Kombination mit übertriebenen Zuckerkonsum. Was die Zellen wieder lernen müssen ist das Insulin als Schloß zu verstehen, um so den Zucker Zutritt zu gewähren. Das kann medikamentös herbei geführt werden, aber eben auch durch sportliche Bewegung - am besten sanftes Ausdauertraining. Das Trampolintraining ist von der Grundsituation immer ein Ausdauertraining. Es bringt alle Arbeitsstrukturen auf Hochtouren, es geht nicht von jetzt auf gleich, aber so nach und nach verstehen die arbeitenen Zellen, dass Energie nur dann vorhanden ist, wenn zuvor Zucker hinein konnte. Mit Beharrlichkeit und festen Willen des Betroffenen kann das Trampolintraining dieses Krankheitsbild bessern. Aus vielen Berichten von Betroffenen kann man heraus lesen, dass sie sogar diesen Typ Diabetes besiegen konnten.

Rheuma

Es gibt so viele verschiedene Formen und Ausprägungen. Mal eher sind die Gelenke betroffen, mal eher die Weichteile. Aber alle Betroffenen haben Schmerzen, fürchterliche Schmerzen. Diese machen Bewegung zur Qual, weshalb sich Betroffene ungern bewegen. Nur wird es hierdurch oft nicht besser, sondern schlimmer. Das Trampolintraining macht zumindest schon einmal riesig Spaß. Das ist nicht unbedeutend bei Schmerzen. Denn die körpereigenen Glückshormone drücken die Schmerzempfindung auf natürliche Weise. Bewegung wird somit eher möglich, als in einem Langeweilekurs. Zudem werden verklebte Strukturen aufgebrochen und sanft massiert. Die Gelenkflüssigkeit wird optimal produziert und schmiert und ernährt den angegriffenen Gelenkknorpel. Das Trampolintraining kann dem Rheumapatienten nicht heilen - soviel steht fest - aber es kann die Begleitprobleme etwas bis sogar sehr stark lindern. Trotzdem muß man bei einigen Formenkreisen auch immer wieder mit einer leichten Verschlimmerung durch das Training rechnen. Wir arbeiten nicht mit Magie!

Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist ein fragiles Bauteil, was aber nur wenige Menschen so wahrnehmen. Wir machen so unsagbar viel Schlechtes für unsere Wirbelsäule und merken das oft erst Jahre später. Bandscheibenvorfälle - vor allem im Halswirbel- und Lendenbereich - sind nicht selten. Häufiger jedoch ist das Wurzelreizsyndrom - plötzliche Schmerzen im unteren Rücken und das Verlangen nach Schonhaltung - auch Hexenschuß genannt. Die Ursachen sind vielfältig, ganz oft jedoch kommt man schlußendlich auf Bewegungsmangel heraus. Wir hatten hier aber auch schon Fälle nach unkontrolliertem Training im Fitnesscenter. Das Trampolin zwingt den Menschen in die korrekte Aufrichtung, um überhaupt auf dieser Wackelmatte stehen zu können. Dies hat einen korrigierenden Einfluß auf die Haltemuskulatur und dem gesamten Wirbelsäulenverspannungsapparat. Das regelmäßige gesundheitsorientierte Trampolintraining nimmt den korrekten Stand immer als Grundposition, die korrekte Ausrichtung ist in jeder Trainingsstunde das Thema Nummer 1. Mit der Zeit reguliert das Training vor allem Dysbalancen der Muskelkraft und das Faszienspiel. Es überträgt sich sogar bis in das tägliche Leben...aus der Erinnerung an das Richtig werden Sie sich selbst kontrollieren und korrigieren. Folglich werden Schmerzphänomene immer seltener. Man kann also ohne Übertreibung behaupten: das health rebounding stellt eine Präventionsmaßnahme für Erkrankungen der Wirbelsäule dar.

Schulter

Unsere Schulter wurde von der Natur nicht gerade vorbildlich gebaut. Wir haben hier von Natur aus eine Schwachstelle. Zudem eine, welche hauptsächlich über Muskulatur zusammen gehalten wird. Bewegen wir unsere Schulter nicht im vollem Umfang, trainieren wir auch nicht den Halteapparat. Die Folgen sind Schultererkrankungen - von der steifen bis zur eingeschränkten oder sehr schmerzhaften Schulter. Beim Trampolintraining geht es ohne Arme gar nicht. Sie geben uns Balance und Gleichgewicht und sind stets in Aktion. Mit Übungen zur Lockerung und Dehnung des Muskelapparates bringen wir die Bewegung in Gang. Mit zahlreichen anderen Übungen sprechen wir so nach und nach jeden einzelnen Schultermuskel an - sogar die fiesen versteckten. Nach einer Trainingsrunde haben Sie mindestens 1 mal alle, in diesen Gelenken möglichen Bewegungen ausgeführt. Das führt zum Abbau der Probleme. Hat man noch keine Probleme außer dem leichten Knacksen, werden die Probleme hoffentlich nie kommen. Hat man schon Schwierigkeiten hängt es ganz und gar vom Menschen ab, ob er den Übungsweg beschreiten oder doch lieber den Orthopäden an die Schulter lässt. Bisher haben unsere Teilnehmer immer eine Linderung und Besserung ihrer Probleme verspürt, wohl wissend, dass sie das aber regelmäßig weiter führen müssen.

 

Keine Erkrankung - trotzdem lohnenswert mal hinzuschauen:

Harninkontinenz

Eine Harninkontinenz geht mit unwillkürlichen Harnverlust einher. Manchmal dezent - nur beim lachen, husten oder nießen, manchmal sehr stark und mit massiven Harndrang. Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz und nicht immer ist der Beckenboden hieran schuld. Aber wenn es ein schlaffer Beckenboden verursacht, dann kann das health rebounding wahre Wunder bewirken. Aber auch nur deshalb, weil wir hierbei schwingen. BITTE SPRINGEN SIE NIEMALS bei Beckenbodenschwäche!

Adipositas (starkes Übergewicht)

Also ganz ehrlich...wer zuviel auf die Waage bringt, der muß auch ne Menge tun, um es wieder los zu werden. Das health rebounding kann deshalb nur der leichte Einstieg zum Abnehmen sein. Sie können hier den Bewegungsapparat und das Herz - Kreislaufsystem stärken. Aber dann müssen Sie auch ordentlich loslegen und nach flotter Musik viele verschiedene Körperübungen durchführen - immer schwingend wohl bemerkt! In schnellen Kursen verbrennt man schnell mal 600 kcal in der Stunde. Viel! wenn man bedenkt, dass man ja gerade mal auf einer 1qm kleinen Fläche gestanden hat. Man kann mit einer kalorienreduzierten Kost bei richtigem Training folglich richtig gut abnehmen. Aber auch heißt es: regelmäßig und am besten für immer.

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