Wie läuft ein Einführungs- bzw. Schnupperkurs ab?

Ein bellicon® Trampolin ist ein wahres Wunderwerk...es sieht nicht nur wunderschön aus, sondern kann mit seiner physikalischen Wirkung unsagbar viel Positives für den menschlichen Körper bewirken. Wer diese Traininggeräte noch nicht für sich entdecken durfte hat definitiv etwas verpasst.

 

Aber wie bei allen ausgefeilten Dingen sollte und muß man an die Benutzung langsam und mit KnowHow heran gehen. Zudem ist es bei einem Trampolintraining sehr von Vorteil seinen Körper in all seinen Facetten bewusst wahr zu nehmen, um für sich selbst Richtig von Falsch unterscheiden zu können. Und falsch kann man auf dem Trampolin sehr sehr viel machen!

 

Das Fatale an einem Trampolin dieser Güteklasse ist, dass die Wirkungen auf den Körper sich potenzieren. Unkontrollierte Bewegungen können sehr schnell zu nachhaltigen Veränderungen führen, deren Auswirkungen nicht so angenehm sind.

 

Im Schnupperkurs nehmen wir uns viel Zeit das bellicon® Trampolin zu erkunden, uns mit der Wirkung direkt zu konfrontieren und diese auch wirklich wahr zu nehmen.

Die ersten 4 Kursabende haben also absolut nichts mit Verausgabung oder Halligalli zu tun. Genau diese 4 ersten Trainingsabende sind für die meisten Menschen entscheidend. Denn nach dieser Zeit weiß jeder Mensch mit gesundheitlichen Probleme ganz genau, ob dieses Training ihm helfen kann oder die Probleme verstärkt. Gesunde Menschen hingegen haben die einmalige Gelegenheit zu erforschen wo ihre Schwachstellen sitzen....denn ein bellicon® ist gnadenlos im Aufdecken von Defiziten.

 

Der Vergleich Boden/ Trampolin ist spannend. Manchmal fragen sich die Teilnehmer hierbei, wieso sie sich bisher auf dem Boden abgequält haben. Auch spezifische Übungen für die Füße sind in den ersten Trainings eingebaut...die Körperteile, welche uns den ganzen Tag tragen sind meist völlig überfordert mit einer sich wölbenden Trampolinmatte. Da ist an ein ausdauerndes Training von 60 min vorerst noch gar nicht zu denken. Deshalb also sanft beginnen:

 

1. Abend - wir kommen zum ersten Mal zusammen, lernen uns kennen.

Vor allem ich muß Sie kennen lernen, deshalb gucke ich ganz besonders intensiv hin. Was ich beobachte tue ich kund. Was ich nicht sehe werde ich Sie fragen, denn es gibt auch Kontraindikationen für ein Trampolintraining. Und wenn Sie und ich auf Nummer sicher gehen wollen, dann sollten wir uns gut verständigen...Datenschutz und Privatsphäre selbstverständlich - besonders in dieser zarten Anfangsphase. Wir gehen Kontrastübungen durch: Boden - Weichmatte - Trampolin. Wir trainieren unsere Füße und helfen ihnen flexibler zu werden. Wir schwingen die ersten gemeinsamen Runden. Sanfte Musik begleitet uns und vielleicht versuchen wir schon einmal den Takt zu halten.

 

2. Abend - wir kennen uns schon etwas besser. Wir verhelfen den Füßen zur Flexibilität. Schwingen und bringen so nach und nach die Arme ins Spiel. Wir bereiten uns langsam auf Gewichtsverlagerungen vor....nicht ganz so einfach auf diesem schwingenden Untergrund. Meist kommt auch hier die erste echte Koordinationsübung auf den Plan...was ein Zuschaer belächeln würde bringt den Trainierenden ins Schwitzen. Den Abschluß machen erste simple Rumpf Kräftigungsübungen.

 

3. Abend - die Füße werden nun nicht mehr separat trainiert, hierzu nehmen wir nun besondere Startübungen ins Visier. Es wird zunehmend dynamischer. Der Seitenwechsel funktioniert meist schon ganz gut und einem Joggen steht nichts mehr entgegen. Die Übungen werden ganz langsam komplexer. Aber der langsame Weg dorthin lässt den Teilnehmenden die steigenden Anforderungen kaum wahr nehmen...das Können wächst rasant und stetig. Bauchmuskeltraining gehört nun schon dazu...wir nähern uns einem Rundumprogramm.

 

4. Abend - kaum zu glauben, aber nun sind Sie "kursreif". Mit wenigen, aber geschickt ausgewählten Übungen können Sie nun locker 30 min bis zur Trinkpause durchhalten. Nach der Trinkpause noch einmal dynamisches Training und die letzten 20 Minuten widmen wir dem Beckenboden, dem Bauch, dem Rücken und ein Stretching, welches schon so manchen Yogafreund an seine Yogastunden erinnerte, inclusive.

 

 Nun heißt es nur noch entscheiden wie der Weg weiter gehen soll.

 

 Aufhören?

 

8 von 10 Teilnehmer denken nicht einmal daran, denn sie haben Feuer gefangen und brennen für das Training. Bisher haben stets alle Teilnehmer der Schnupperkurse einen Trainingsplatz in einer Gruppe gefunden...egal ob therapeutisch oder fitnesssteigernd orientiert.

 

 

Kein Hexenwerk....sondern lediglich das Produkt jahrelanger Erfahrungen im Group Trainingsbereich....so ein Schnupperkurs!

 

 

Was kann ein Trampolintraining dieser Güteklasse alles bewirken?

 

Nun...eigentlich wollen immer alle wissenschaftlich fundierte und belegbare Beweise sehen. Die gibt es, nur leider nicht so in dem Umfang, wie man es sich wünschen würde...denn Forschung muß finanziert werden und damit tut man sich vor allem in Deutschland schwer.

 

Also...was habe ich beobachtet, was haben mir meine Teilnehmer berichtet (immerhin 150 Menschen in den vergangenen 2 Jahren!):

 

Schmerzreduktion bei bestehenden Problemen des Bewegungsapparates...ganz gleich ob es sich um Rheuma handelt oder Gelenkverschleiß/ Arthrose - alle Betroffenen berichten von signifikanten Besserungen ihres Schmerzzustandes und der Gelenkbeweglichkeit (wer die Physik des Trampolins auf die Physiologie des Menschen übertragen kann, der weiß warum das so sein sollte) Es gibt kein Körperteil, welches nicht positiv beeinflusst wird...ja - auch die Hände und Finger werden sanft trainiert! Unglaublich, aber wahr: selbst eine frozen shoulder oder ein impigement syndrome hatten in der Schultergruppe keine Chance mehr.

 

Kraftzugewinn und Muskelaufbau...Teilnehmer, welche unter medizinischer Kontrolle stehen und regelmäßig medizinische Untersuchungen über sich ergehen lassen müssen haben dies sogar schwarz auf weiß

 

Rückenschmerzen kommen immer seltener zum tragen...kein Wunder, liegt die Ursache hierfür oft in der fehlenden Stärke des Muskelkraftgleichgewichts von Rücken- und Bauchmuskulatur

 

Stoppung einer bestehenden Osteoporose...auch meßbar und wissenschaftlich mittlerweile belegt

 

Kräftigung des Beckenbodens...will zwar nie jemand glauben, aber alle Personen mit Beckenbodenschwäche verlieren dieses Problem mit der Zeit (und merken das manchmal gar nicht)

 

geschmeidige Bewegungen...die Mobilität steigert sich eklatant, ebenso die allgemeine Beweglichkeit. Die Bewegungen werden harmonischer und geschmeidiger, weil die Steuerungszentren dieser Bwegungen massiv gefordert werden.

 

Stressreduktion...lässt man sich auf das Training voll und ganz ein, lacht auch mal mit und lässt die Freude aufkommen ist dieses Training wie eine kleine - ich zitiere:"Oase und Quelle für mich".

 

Das Training macht süchtig. Meine Teilnehmer sprechen von Entzugserscheinungen, wenn sie mal nicht zum Training kommen können. Bewegung und Sport macht süchtig? Hallo?!

 

Körpergewichtsreduktion...ja...die Bewegung ist intensiver als beim Joggen und kann in Kombination mit einer bewussten Ernährung die Pfunde purzeln lassen. Viele berichten von ihren Erfolgen.

 

mehr Puste und Ausdauerfähigkeit...ja und auch hier belegte bereits eine Studie der NASA aus den 1980ern, dass Trampolintraining genau auf die Puste wesentlich effektiver wirkt als Laufen...kein Wunder, muß sich doch das Zwerchfell bei jeder Schwingung nach unten viel intensiver der Gravitation entgegen bewegen...das lässt auch das Atemzugvolumen steigen...Asthmapatienten berichten von einer verbesserten Atmung. Die Spastizität geht jedoch nicht durch das Training verloren, wohl aber der Sekretfluss und somit sekundär die Bronchialreaktion auf Sekret optimiert.

 

man fühlt sich insgesamt besser, sagen die Teilnehmer

 

 Na ja...vielleicht sollte man es doch einmal ausprobieren?

So ein Schwingtraining....kann einiges verändern.

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Kommentare: 1
  • #1

    Teilnehmerin (Montag, 21 Januar 2019 11:29)

    Ich habe lange überlegt das Trampolintraining zu probieren. Ich wohne etwas weiter weg und der Weg nach Walsrode hat mich erst einmal abgeschreckt. Aber immer wieder wird in den Medien von den sensationellen Wirkungen berichtet - ein Grund es doch zu tun. Wir haben in einem kleinen Kreis begonnen und haben dann noch einmal eine Woche später Zuwachs bekommen. Das fand ich zuerst unpassend. Aber im Nachhinein fand ich das spannend, weil ich erkennen konnte, was ich bereits am ersten Abend alles gelernt hatte. Ab dem zweiten Abend waren wir dann alle fast gleich auf...das ging sehr schnell. Ich habe bereits nach dem ersten Abend gespürt, dass dieses Training völlig anders ist als alles was ich zuvor ausprobiert hatte. Mein Rücken fühlte sich wohlig an, nicht verspannt. Meine Kopfschmerzen von Tage waren nach dem Training verschwunden. Und ich habe nach langer Zeit problemlos in den Schlaf gefunden. Nach den dann insgesamt 5 Abenden (1 Training hat uns Fr. Meister geschenkt, weil noch Teilnehmer dazu kamen) wollte ich auf keinen Fall aufhören und bin in eine feste Trainingsgruppe eingestiegen und bin immer noch dabei. Es war die beste Entscheidung überhaupt. Ich habe mir mittlerweile auch ein bellicon gekauft, bleibe aber trotzdem in der Gruppe weil es mir dort viel Spaß macht zu trainieren. Alles ist beim TrampolinTreff anders als man es meist gewohnt ist. Der Raum, die Musik, die Trainerin, die Gruppe...irgendwie ist es als würde man zu Freunden gehen, um dort einem Hobby nachzugehen, welches äußerst selten in Deutschland gibt. Viele Bekannte aus anderen Regionen Deutschlands beneiden mich um diese Möglichkeit. Es scheint alles keine Alltäglichkeit zu sein.