Pro Trampolintherapie

Alles sollte im Gleichgewicht sein...wussten Menschen schon vor Jahrtausenden und formulierten Verhaltenssätze, mit denen man in diesen ausgewogenen Zustand gelangen kann. Und diese galten so oder in etwas veränderter Form auch für Menschen, bei denen die Gesundheit aktuell nicht so positiv zu bewerten ist. Interessanterweise galt Bewegung schon immer als Allheilmittel...je nach Zustand des Patienten moderat und angemessen oder etwas intensiver.

Und heute? Schonung. Oder nur gezielte Anleitung durch einen Physiotherapeuten und dann wieder Ruhe. In einigen Fällen - vor allem in Akutsituationen - auf jeden Fall angebracht. Aber dann...wenn vielleicht auch keine Heilung mehr möglich ist...was machen wir denn dann? Ruhen...rasten...einrosten...?

 

Es gibt zahlreiche gesundheitliche Störungen, welche eigentlich gar keine pharmazeutischen oder schulmedizinischen Eingriffe benötigen. Es reicht die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Der naturgebundene Weg dauert zwar manchmal etwas länger und bedarf einer guten diagnostischen Vorarbeit, um die wirkliche Ursache der Probleme heraus zu finden und um dann die richtigen Handlungen anzugehen, dafür können alternative Methoden wirklich oft die Ursache der Probleme bekämpfen. Oder einfach Linderung verschaffen, ohne dabei den Körper sinnlos mit Chemie voll zu pumpen.

 

Die Trampolintherapie ist eine besondere Form einer physikalischen, alternativen Therapieform. Trampolintherapeuten wie ich haben in der Regel ein solides Basisfachwissen im medizinisch-diagnostisch-therapeutischen Fachbereich und/oder im sportwissenschaftlichen Fachbereich. Die Verknüpfung von Beobachtung und Ableitung möglicher Problemlagen kann sich bei manch einen Trampolintherapeuten etwas mystisch anfühlen. Dabei ist es keine Magie, man muß nur wissen, dass ein hochelastisches Trampolin wie eine Lupe Probleme klarer darstellt. Wenn man genau weiß, wohin man schauen muss, dann dauert die korrekte Problemdefinition oftmals keine 3 min. Und die Antwort darauf, was man nun machen könne, geht noch viel schneller.

 

Die Schwingungen der Trampolinmatte sind das Geheimnis. Zugleich sind diese aber auch der Segen. Egal ob man auf einem Trampolin steht, sitzt oder liegt....die Schwingungen gehen immer durch jede Zellstruktur und regen den Körper auf einzigartige Weise biophysikalisch an.

Die biophyskalischen Wirkungen können ein ADHS betroffenes Kind beruhigen. Einem dementiell veränderten Menschen dabei helfen sich rundherum wohl zu fühlen, vielleicht sogar Gedächtnisfetzen wieder zusammen zu fügen. Osteoporose Betroffene müssen sich um ihr Krankheitsbild keine Sorgen mehr machen - solange sie schwingen stoppt die Osteoporose. Ein halbseitig gelähmter Patient nach Schlaganfall wird eventuell seine Spastik verlieren, bzw. in der gelähmten Seite kann etwas Muskeltonus ausgebaut werden. Traurige Menschen spüren wieder Spaß und Freude. Adipöse Menschen können sich wieder frei sportlich bewegen und endlich effektiv Fett verbrennen und dabei abnehmen.

 

Trampolintherapie jedoch beinhaltet auch dort hin zu sehen, wo andere in der Schulmedizin nicht so intensiv hinschauen. Beispielsweise sind nahezu 50% aller meiner Trampolinkundinnen und -kunden mit einem kurzen und einem langen Bein ausgestattet. Oft ist den Betroffenen dieser Befund bekannt, nicht selten hat es der Orthopäde sogar so formuliert. Aber gegen diesen Zustand hat leider bisher noch nie jemand aktiv etwas unternommen...nun bis man bei mir landet...ich richte die Beinlänge ein (bei ca 2 % der Betroffenen geht dies nicht) und danach ist alles anders, einfacher, besser.

Trampolintherapeuten gucken auch sehr intensiv nach der Halswirbelsäule. Denn hier sind Kontraindikationen für das Trampolin angesiedelt. Etwa 30% meiner Kundinnen und Kunden haben eine Steilstellung der Halswirbelsäule, welche negative Auswirkungen auf den Kopf, den restlichen Rücken und den Schultergürtel/ Oberarmgelenk hat. Hier gibt es andere alternative - z.B. Lagerungsmethoden, welche die Halswirbelsäule entlasten und die Muskulatur sanft aufdehnen.

 

Man sollte der Trampolintherapie immer eine Chance geben.

Es kann nichts kaputt gehen. Sobald der Betroffene sich unwohl auf dem Trampolin fühlt oder dies durch Mimik und Gestik zum Ausdruck bringt, hört die therapeutische Sitzung auf.

Langsames Einsteigen, sich Eingewöhnen und der enge Körperkontakt zur therapeutisch handelden Person aber steigern die Sicherheit, vermitteln Geborgenheit und fördern positive, emotionale Kraft für den Weg der Genesung und/oder das Leben mit der Erkrankung.

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Kommentare: 1
  • #1

    Einzeltraining (Freitag, 02 November 2018 13:45)

    Ich bin nun schon über 70 Jahre alt. Eigentlich könnte ich mich damit abfinden alt zu werden und hatte dies ursprünglich auch vor. Aber als um mich herum viele Bekannte anfingen sehr krank zu werden, gezwungen waren in Seniorenheime einzuziehen oder sogar zu sterben, bekam ich es doch mit der Angst zu tun. Denn eigentlich war ich immer sportlich und habe auf mich geachtet. Aber meine Seniorensportgruppe gab es auch nicht mehr...was konnte ich denn nun tun? Ich hatte schon ein Mini Trampolin und als ich Fr. Meisters Zeitungsanzeige gelesen hatte, rief ich einfach an. Sie kam zu mir nach Hause und hat sich mein Trampolin angeschaut. Leider war es ein Billiggerät und für meinen Körper gänzlich ungeeignet. Ich habe mir ein richtiges geliehen und begonnen die gezeigten Übungen auszuführen. Regelmäßig treffen Fr. Meister und ich uns zum gemeinsamen Training - mal bei mir und mal bei ihr im wunderschönen Kursraum. Ich fühle mich stark und bin auch wieder gesünder. Mein Arzt hat dies bestätigt. Er sagt: was immer sie machen, machen sie es weiter. Tue ich!